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Kfz-Gewerbe kämpft in Brüssel für Meister-Qualifikation

Gespräche in Brüssel: CECRA-Präsident Jean-Charles Herrenschmidt, ZDK-Präsident Jürgen Karpinski, Dr. Irmfried Schwimann, stellvertretende EU-Generaldirektorin, Antje Woltermann, ZDK/CECRA, Elisabeth Häringer, ZDH, und Wilhelm Hülsdonk, ZDK-Vizepräsident. (v.l.)

Brüssel/Bonn. Die Qualität der deutschen Kfz-Meisterausbildung darf durch die EU nicht nivelliert werden.

Darauf hat ZDK-Präsident Jürgen Karpinski bei einer Vorstandssitzung im Gespräch mit EU-Spitzenvertreterin Dr. Irmfried Schwimann hingewiesen.

Sie ist stellvertretende Generaldirektorin der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU der Europäischen Union.

Gleiches gelte für die duale Berufsausbildung, die nicht nur in Europa als vorbildlich angesehen werde.

Bei allem Verständnis für Bestrebungen der EU-Kommission, durch Deregulierung die grenzüberschreitende Berufsausübung zu erleichtern, dürfe dies nicht auf Kosten der Qualität gehen.

In ihrer Tischrede ging Frau Dr. Schwimann auf die vielfältigen Initiativen der EU-Kommission für Unternehmensgründer sowie kleine, mittelständische Unternehmen (KMU) ein.

So seien durch den Juncker-Fonds inzwischen etwa 100 000 KMU mit rund drei Milliarden Euro gefördert worden. Ziel der Kommission sei es, administrative Erleichterungen für grenzüberschreitend tätige Unternehmen zu schaffen.

Außerdem zu Gast beim ZDK-Vorstand war der neu gewählte CECRA-Präsident Jean-Charles Herrenschmidt.

ZDK-Präsident Karpinski gratulierte dem erfolgreichen französischen Kfz-Unternehmer nachträglich zu dessen Wahl und sicherte ihm die tatkräftige Unterstützung des ZDK bei der Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen des Wandels in der Kraftfahrzeugbranche zu.

Letzte Änderung: 06.10.2016Webcode: 0109003